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Im Gespräch: Brique Zeiner, Vorsitzende bei »Leben und Lernen in Kenia e.V.«

Im Gespräch: Brique Zeiner, Vorsitzende bei »Leben und Lernen in Kenia e.V.«

»Leben und Lernen in Kenia e.V.« (kurz: LLK) ist eine in Deutschland ansässige gemeinnützige Hilfsorganisation mit dem Ziel, die Kinder der kenianischen Ronda Slums aus ihrer Armut heraus zu holen und ihre Lebensbedingungen und ihre Zukunft dauerhaft zu ändern.

Wir haben mit der Vereinsvorsitzenden Brique Zeiner gesprochen, um zu erfahren wie es dem Verein in der Corona-Krise geht und wie ihr und wir LLK gemeinsam unterstützen können damit die wertvolle Arbeit des ehrenamtlich engagierten Teams lückenlos fortgesetzt werden kann.

Leben und Lernen in Kenia e.V

Ein herausforderndes Jahr neigt sich langsam dem Ende entgegen. Wie ist es »Leben und Lernen in Kenia e.V.« in der Corona-Krise ergangen? Welche Projekte konnten dennoch umgesetzt werden, worauf seid ihr besonders stolz?

Die Corona-Krise hat uns einen ganz dicken Strich durch die Rechnung gemacht, um es ganz deutlich zu sagen. Die Kinder durften nicht zur Schule - und haben daher auch keine Mahlzeiten bekommen. Es wäre eine Katastrophe gewesen wenn wir nicht einen Weg gefunden hätten, den Familien wenigstens etwas Geld für Lebensmittel und Seife zukommen zu lassen. Die Spenden, die wir erhalten, werden monatlich exakt aufgeteilt. Seit Anfang Oktober dürfen wieder zwei Klassen in die Schule und wir hoffen, dass seitens der Regierung zeitnah eine weitere Lockerung kommt. Unsere Schule kann jedenfalls alle notwendigen Hygieneauflagen erfüllen. Besonders stolz sind wir auf die Fertigstellung eines Kindergartens und eines Verwaltungsgebäudes mit Büros für Sozialarbeiter und Co.. Zwei weitere Highlights: Wir haben nun eine Leihbücherei und eine Tagesklinik!

»Leben und Lernen in Kenia e.V.«

Viele Menschen sind bereit zu helfen aber etwas unsicher, wie man »Leben und Lernen in Kenia e.V.« am besten unterstützen kann. Was hilft dem Verein am meisten und welche Hilfe kommt am direktesten an?

Zur Zeit besteht unsere größte Herausforderung darin, genügend Spenden für die Familien zu bekommen. Sie haben durch die Corona-Pandemie größtenteils ihre Arbeit und ihren Nebenerwerb (z.B. durch den Verkauf von Gemüse) verloren, da auch Märkte nicht mehr stattfinden dürfen. Die Menschen haben Tag für Tag Hunger und Angst. Nicht nur vor Corona, sondern auch davor ihr Zuhause zu verlieren weil sie die Miete nicht zahlen können. In diesem Jahr werden Weihnachtsspenden an LLK in voller Höhe den Familien zur Verfügung gestellt und nicht, wie bisher, auch in kleine Geschenke für die Kinder investiert.

Was erwartet ihr vom kommenden Jahr? Welche Herausforderungen stehen in den kommenden Wochen und Monaten an und wie ist derzeit die Stimmung bei den Mitarbeitern, Helfern und Unterstützern von »Leben und Lernen in Kenia e.V.«?

Wer sich engagieren möchte, kann uns bei der Finanzierung unseres vorerst letzten Gebäudes unterstützen. Das ist ein großes aber absolut notwendiges Projekt! Wir planen den Bau unserer eigenen Berufsschule. Viele Kinder erlangen nicht die intellektuellen Skills eine High School oder Universität zu besuchen, verfügen jedoch über wertvolle Fähigkeiten, von denen sie später leben können. Für unsere Berufsschule sind Klassenzimmer bzw. Workshops für FrisörInnen, SchreinerInnen, MechanikerInnen, IT und SchneiderInnen geplant. Es ist natürlich eine sehr schwierige Zeit für unsere Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Die Lehrkräfte an unserer Schule arbeiten –im Gegensatz zu denen an öffentlichen Schulen- trotzdem fünf Tage pro Woche. Für alle Kinder unserer Schule, die wegen der Auflagen noch nicht wieder hierhin kommen dürfen, bereiten die Lehrkräfte täglich Aufgaben vor. Diese werden von den Eltern der Kinder abgeholt und zum korrigieren zurückgebracht. Dadurch sind unsere Kinder nicht so sehr betroffen wie die meisten anderen. Sie haben es sehr ernst genommen. Am wichtigsten ist, dass die Schüler nicht auf der Straße sind, sondern die Möglichkeit haben etwas zu lernen.

Du möchtest etwas Gutes tun und »Leben und Lernen in Kenia e.V.« unterstützen?

Wir laden dich ein, einen von dir frei gewählten Betrag an den »Leben und Lernen in Kenia e.V.« zu spenden.

Jeder Cent zählt und wird von LLK dankend angenommen.

Gemeinsam können wir etwas bewegen und die wertvolle Arbeit des Vereins unterstützen.

Verrate uns in den Kommentaren gern warum dir »Leben und Lernen in Kenia e.V.« am Herzen liegt!

Kommentare
Von: Dalmas

Soma nuru meaning (Light of learning)is a community-based Project and a school in Kenya that supports widows and vulnerable children. Through education, daily meals, and emotional support, we work to restore dignity and create long-term opportunities. Our efforts are grounded in compassion, faith, and strong local leadership. ➤ Who We Support • Orphaned or vulnerable children without access to school • Widows facing hardship and isolation • Families in crisis needing basic care and support ➤ What We Provide • School fees and educational supplies • Daily meals and nutritional support • Basic healthcare assistance • Emotional guidance through community outreach Even though education is compulsory in Kenya,, not every child has the luxury of going to school. Many families are not able to afford school tuition or the costs for school uniforms, food and learning material. In many cases, children are desperately needed for labor and therefore do not attend school at all or only very infrequently. A solid education for the majority could indeed solve many of the country’s problems and, apart from that, it is the only protection girls have from entering into forced marriage. That is precisely why this is a cause we want to promote.

Von: Hunter

Dear Dalmas Thank you very much for your comment and for sharing information about Soma Nuru. Your work supporting children and widows in Kenya is incredibly important. Education creates opportunities and hope for the future, which makes your commitment even more inspiring. Projects like these are truly invaluable — both yours and ours. We wish you continued success and support for your meaningful mission. Best regards Nicole from myHUNTERmagazin

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