Das Cushing-Syndrom beim Hund – Tipps von der Tierärztin

Hast du schon einmal vom Cushing-Syndrom bei Hunden gehört? Tatsächlich sind die Symptome vielgestaltig und häufig unterschiedlich ausgeprägt, so dass sich nicht immer sofort eindeutig eine Diagnose stellen lässt.
Da eine Therapie sehr wichtig für die langfristige Gesundheit betroffener Hunde ist, erklären wir dir zusammen mit Dr. med. vet. Julia Vietmeier, was es mit der Erkrankung auf sich hat.
Zusammenfassung:
- Bei der Hormonerkrankung Morbus Cushing produziert der Hundekörper dauerhaft zu viel vom Stresshormon Kortisol, was verschiedenste Symptome nach sich zieht.
- Eine frühe Diagnose mit nachfolgender Therapie verbessert die Lebensqualität, kann Folgeerkrankungen wie Nierenschäden oder Diabetes verhindern und deinem Hund noch viele gute Jahre schenken.
- Oft ist eine lebenslange, aber gut wirksame Therapie möglich mit Medikamenten, Rücksichtnahme auf den Vierbeiner im Alltag und angepasster Fütterung.
Was ist das Cushing-Syndrom beim Hund?
Die Erkrankung Morbus Cushing wird in der Fachwelt auch Hyperadrenokortizismus oder Hypercortisolismus genannt und ist eine bei Hunden recht häufige Hormonerkrankung. Verschiedene Ursachen führen dazu, dass im Hundekörper zu viel Kortisol (Cortisol) produziert wird. Das wiederum kann verschiedene Krankheitserscheinungen zur Folge haben, welche als Cushing-Syndrom zusammengefasst werden.
Was ist Kortisol bei Hunden?
Kortisol ist ein Hormon (auch Hydrocortison und Stresshormon genannt), das in der Nebenniere – genauer gesagt in der Nebennierenrinde deines Hundes – produziert wird und viele wichtige Funktionen im Körper hat, u. a.
- sorgt es für schnelle Energie und erhöhte Reaktionsfähigkeit,
- reguliert den Energie- und Stoffwechsel sowie
- den Wasserhaushalt und
- beeinflusst das Immunsystem.
Kortisol ist für den Köper deines Lieblings ein lebensnotwendiges Hormon, das sich in Stresssituationen stark erhöht (daher der Name Stresshormon) und ihm kurzfristig hilft, mit dem Stressor umzugehen. Gesteuert wird die Produktion über ein Hormon der Hirnanhangdrüse (Hypophyse). Das dort gebildete ACTH (Adrenocorticotropes Hormon) stimuliert die Nebenniere dazu, Kortisol zu bilden. Dieser Kreislauf ist im Körper normalerweise gut reguliert, aber es können Probleme auftreten, die Morbus Cushing begünstigen.
Mögliche Ursachen des Cushing-Syndroms bei Hunden
Es gibt innere (endogene) und äußere (exogene) Auslöser:
Endogene Ursachen
- Ein meist gutartiger Tumor der Hirnanhangdrüse führt dazu, dass zu viel ACTH gebildet wird. Durch die vermehrte Ausschüttung wird die Nebenniere zu einer Überproduktion veranlasst und bildet zu viel Kortisol. Dies ist mit 80–85 % der Fälle die häufigste Ursache des Cushing-Syndroms beim Hund.
- Es gibt auch Tumore der Nebenniere, die selbstständig Kortisol produzieren, ohne Einfluss der Hirnanhangdrüse. Hier, in ca. 15 % der Fälle, spricht man dann von einem funktionellen Nebennierentumor.
Exogene Ursachen
Hier entsteht ein Cushing-Syndrom durch die Gabe von Glukokortikoiden, also durch Cortison oder cortisonhaltige Medikamente. Dann liegt häufig eine lange oder sehr hoch dosierte Kortisongabe (z. B. bei einer entzündlichen oder allergischen Erkrankung) vor.
Bestimmte Rassen, Alter und Geschlecht
Neben den oben genannten Ursachen (Tumore, Medikamente) gibt es noch spezielle Hunderassen, die häufiger an Morbus Cushing erkranken, wie
- Pudel,
- Dackel,
- Terrier,
- Beagle,
- Deutscher Schäferhund und
- Boxer
Auch erkranken typischerweise mehr Hündinnen als Rüden. Die erkrankten Tiere sind häufig etwas älter.
Die Symptome beim Hund mit Cushing
Im Körper deines Vierbeiners übernimmt das körpereigene Kortison viele Aufgaben. Allen voran hilft es dabei, die Reaktionen des Immunsystems zu regulieren. Ist die Kortisol-Konzentration im Blut jedoch dauerhaft erhöht, kann dies zu unterschiedlichen Veränderungen im Körper führen, da das Hormon in vielen Bereichen des Stoffwechsels eine große Rolle spielt.
Tierärztin Dr. Julia Vietmeier:
“Bei manchen Hunden sind die Veränderungen sehr ausgeprägt, bei anderen zeigen sich eher schleichende Verläufe mit nur schwachen Anzeichen – das kann ganz unterschiedlich sein!”

Typische Symptome eines Cushing-Syndroms können sein:
- Starker Durst und damit vermehrtes Trinken (Polydipsie)
- Vermehrtes Urinieren
- Ständiger Hunger/Appetit (Polyphagie)
- Bildung eines Hängebauches (Stammfettsucht)
- Weniger Bewegungsfreude
- Muskelschwund
- Dünnes, stumpfes Fell
- Trockene, faltige und schuppige Haut
- Teilweise haarlose Stellen durch Haarausfall (Alopezie), besonders am Bauch, den Flanken und Ohren
- Hautentzündungen, Mitesser und andere Hautveränderungen
- Vermehrtes Hecheln
- Erhöhter Blutdruck (Hypertension)
- Beim Rüden können die Hoden kleiner werden (Hodenatrophie)
- Bei der Hündin kann die Läufigkeit ausbleiben
Zusätzlich können auch andere Erkrankungen auftreten, da das Immunsystem geschwächt wird und der Stoffwechsel gestört ist. Ein Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder eine Schilddrüsenunterfunktion können sich in diesem Zuge als Folgeerkrankung entwickeln. Außerdem können sich im Verlauf der Erkrankung durch das vermehrte Ausscheiden von Eiweiß Nierenschäden entwickeln.
Du merkst es schon: Es lohnt sich, die Erkrankung rechtzeitig zu erkennen, um damit bestmöglich umzugehen!
Wie hoch ist die Lebenserwartung von einem Hund mit Cushing-Syndrom?
Unbehandelt kommt es beim Morbus Cushing zu
- deutlichen Einschränkungen der Lebensqualität und
- es gibt ein Risiko, dass es zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommt.
Daher ist eine schnelle Diagnose und Behandlung im Verdachtsfall sehr wichtig, um möglichen Komplikationen zu entgehen, die eine höhere Sterberate zur Folge haben können. Auch Folgeerkrankungen wie Diabetes mellitus können die Lebenserwartung verkürzen.
Wird die Erkrankung hingegen rechtzeitig erkannt und behandelt, kann ein Hund mit dem Cushing-Syndrom mehrere Jahre leben. Hier ist nachgewiesen, dass die Überlebenszeit von behandelten Hunden deutlich länger ist als die von unbehandelten Hunden.
Ist Cushing bei Hunden heilbar?
Es kommt immer auf die Art der Ursache an:
- Ist es ein Tumor und wenn ja, wo findet man ihn?
- Liegt dem Cushing-Syndrom eine sehr hohe Dosierung von Kortisonmedikamenten (iatrogen) zugrunde, kann der Hund eventuell geheilt werden, wenn es möglich ist, die Medikamente abzusetzen. Dies muss allerdings langsam und schrittweise erfolgen.
Bei den anderen Ursachen muss meistens lebenslang therapiert werden. Eine Prognose hängt immer von verschiedenen Faktoren, wie dem Alter des Hundes, der Größe und Lage des Tumors und weiteren Erkrankungen ab.
Muss ich beim Cushing-Syndrom meinen Hund einschläfern lassen?
Diese Frage stellen sich Hundebesitzer häufig, doch leider lässt sich das nicht pauschal beantworten. Falls die Folgen der Erkrankung die Lebensqualität eines Hundes sehr einschränken und sie auf eine Behandlung nicht gut ansprechen, ist es eventuell nötig, den geliebten Hund von seinem Leiden zu erlösen und das Einschläfern in Betracht zu ziehen.
Die Diagnose Morbus Cushing beim Hund
Du bist unsicher, ob es sich um Morbus Cushing handeln könnte? Dann hole dir am besten tierärztlichen Rat ein.
Um zu einer Diagnose zu kommen, sind endokrinologische Funktionsuntersuchungen sehr wichtig – also Tests, die Aufschluss darüber geben können, ob eine Hormonstörung vorliegt.
Tests für Hunde mit Cushing-Syndrom
Es gibt mehrere Testverfahren zur Bestimmung eines Morbus Cushing. Für die meisten sind mehrere Blutuntersuchungen nötig:
Dexamethason-Suppressionstest:
Der bekannteste und aussagekräftigste Test ist der niedrig dosierte Dexamethason-Suppressionstest (Low-dose Dexamethasone Suppression Test = LDDST). Das Vorgehen: Deinem Hund wird Blut abgenommen und darin die Basis-Kortisolkonzentration bestimmt. Danach wird deinem Vierbeiner ein Kortisonpräparat (Dexamethason) verabreicht. Nach 4 und 8 Stunden sind weitere Blutentnahmen nötig, um den Kortisolspiegel zu bestimmen. Der Tierarzt kann hier unter Umständen schon sagen, welche Ursache dem Cushing-Syndrom zu Grunde liegt.
ACTH-Stimulationstest:
Dieser Bluttest geht über die Stimulation von ACTH. Hierbei wird deinem Hund synthetisches ACTH verabreicht und die Kortisol-Ausschüttung vor und nach der Gabe geprüft. Ist ein Kortisolüberschuss vorhanden, kann dies für Morbus Cushing sprechen.
Urinprobe:
Weiterhin kann auch aus dem Urin eine Diagnose erstellt werden. Für die Urinuntersuchung solltest du den Urin deines Vierbeiners vorher möglichst stressfrei zuhause auffangen. Auch ein Suppressionstest ist mit Urin möglich: Hierfür musst du als Hundebesitzer insgesamt drei Urinproben abgeben, dazwischen bekommt dein Liebling eine Kortisondosis ins Maul und es wird geprüft, wie sich die Werte entwickeln.
Tierärztin Dr. Julia Vietmeier:
“Bei den Tests muss immer das individuelle Stresslevel des Hundes beachtet werden, denn die Aufregung in der Tierarztpraxis kann auch immer zu erhöhten Kortisolwerten führen. Die Testverfahren sind also leider nicht immer eindeutig und müssen unter Umständen öfter wiederholt werden.”
Zusätzlich erfolgt oft noch ein Ultraschall der Nebennierenrinden: In dieser Ultraschalluntersuchung werden beide Nebennieren miteinander verglichen und zusätzlich geschaut, ob Tumore vorliegen.
Liegt der Verdacht auf einen Tumor der Hirnanhangsdrüse (Hypophyse) vor, sollte zusätzlich noch eine CT- oder MRT-Untersuchung erfolgen. Hierfür ist leider eine Vollnarkose nötig, unter welcher dann die Größe und der Sitz des Tumors überprüft werden können. Auch bei einem Nebennierenrindentumor kann eine solche Untersuchung sinnvoll sein, vor allem, um zu entscheiden, welche Art von Therapie erfolgen kann.
Die Behandlung des Cushing-Syndroms bei Hunden
Zur Behandlung kommen verschiedene Optionen in Frage:
Medikamentöse Therapie: Medikamente beim Cushing-Syndrom
Hunde mit einem diagnostizierten Cushing-Syndrom bekommen in der Regel das Medikament Trilostan. Der Wirkstoff hemmt die Bildung von Kortisol, ist reversibel und relativ nebenwirkungsfrei.
- Wirkdauer: Ein erkrankter Hund braucht in der Regel und je nach Symptom ca. 1–7 Wochen, um auf das Medikament zu reagieren. Manche Symptome (z. B. der Haarverlust) können sich auch erst nach 3–6 Monaten verbessern.
- Erfolgsaussichten: Bei 80–90 % der Hunde kommt es so zu einer deutlichen Verbesserung bis hin zu einer kompletten Normalisierung der Symptome.
- Dauer der Therapie: Diese Therapie muss lebenslang erfolgen und die Dosis regelmäßig überwacht werden. Zudem musst du deinem Hund die Tabletten sehr regelmäßig geben werden und das entsprechende Protokoll einhalten. Durch die regelmäßige Kontrolle des Verlaufes lässt sich die Dosierung immer anpassen und dann entscheiden, nach welcher Zeit eine weitere Kontrolle zu erfolgen hat. Ist dein vierbeiniger Patient gut eingestellt und wird regelmäßig überwacht, kann er – trotz der Erkrankung – häufig eine gute Prognose haben.
Chirurgische Methoden: Operation bei Morbus Cushing
Beim Menschen wird der Tumor an der Hypophyse häufig chirurgisch entfernt. Beim Hund gibt es diese Möglichkeit auch, sie ist aber nur in ausgewählten Unikliniken durch Neurochirurgen möglich. Auch hier ist nach der Operation eine lebenslange Behandlung mit Medikamenten nötig.
Bei einem Tumor der Nebennierenrinde kann die entsprechende Nebenniere chirurgisch entfernt werden. Dies setzt jedoch eine gute, vorangehende Diagnostik voraus, denn es handelt sich hierbei um eine recht anspruchsvolle Operation, die eine erfahrene Chirurgin oder ein erfahrener Chirurg durchführen muss. Falls die verbleibende Nebenniere ihre Funktion (und somit die Produktion von Kortison) nicht komplett wiedererlangt, muss weiterhin Kortison verabreicht werden. Bei dieser Art der Therapie sind Komplikationen leider nicht selten.
Strahlentherapie: Bestrahlung bei Morbus Cushing
Tumore der Hypophyse sind oft strahlenempfindlich. Damit die Therapie Erfolg hat, muss sie tatsächlich recht früh begonnen werden. Eine Behandlung erfolgt dann meistens
- 3–4 mal/Woche
- über einen Zeitraum von ca. 12–14 Wochen.
Zusätzlich erfolgt eine medikamentöse Behandlung.
Welche alternative Behandlung gibt es für Hunde mit Cushing-Syndrom? (H3)
Da ein unbehandeltes Cushing-Syndrom zu schweren, teils lebensgefährlichen Nebenwirkungen führen kann, ist eine schulmedizinische Therapie nicht zu umgehen.
Doch natürlich kannst du deinen Hund mit alternativen Therapien wie
- Akupunktur,
- pflanzlichen Präparaten oder
- Homöopathie unterstützen.
- Auch Mönchspfeffer ist beispielsweise für die Therapie von Cushing beim Pferd beschrieben.
Beim Hund gibt es derzeit allerdings keine Studie dazu.
Erfahrungsberichte: Wie lebt ein Hund mit Cushing-Syndrom?
Tierärztin Julia Vietmeier:
“Ich hatte in meiner Praxis vor Jahren einen Hund mit Cushing-Syndrom, der sehr gut mit der Erkrankung leben konnte. Eine ältere Mischlingshündin mit vermehrtem Durst, starkem Appetit und deutlichem Haarausfall sowie einem ausgeprägten Bauchumfang wurde in meiner Praxis vorgestellt. Da ich eine Facharztpraxis für Chiropraktik betreibe, habe ich den Hund direkt an einen Kollegen weiterüberwiesen. Nach eingehender Untersuchung und einigen weiterführenden Stimulationstests bestätigte sich dort mein Verdacht auf ein Cushing-Syndrom. Unter medikamentöser Therapie stabilisierte sich der Hund schnell, die Lebensqualität verbesserte sich deutlich und auch die Besitzer waren sehr erleichtert. Solche Fälle zeigen mir immer wieder, wie wichtig eine frühzeitige Diagnose für das Wohlbefinden der Tiere ist.“
5 Tipps für den Alltag mit Cushing von der Tierärztin
Julia hat 5 Tipps für dich, wenn dein Hund vom Cushing-Syndrom betroffen ist:
- Gute medizinische Versorgung des Hundes mit Abklärung der Ursachen und regelmäßigen Kontrollen
- Das Protokoll der Medikamenteneinnahme einhalten, das heißt die Medikamente regelmäßig und zu gleichen Zeiten geben
- Vor den Kontrolluntersuchungen mit dem Tierarzt besprechen, wann und ob die täglichen Medikamente vor der Untersuchung gegeben werden dürfen
- Stress reduzieren – so fühlt sich dein Hund wohler und du reduzierst die übermäßige Kortisolproduktion
- Passendes Futter zur Stärkung des Immunsystems, frische Luft und ausreichend Bewegung
Das passende Futter bei Cushing finden
Wenn dein Hund vom Cushing-Syndrom betroffen ist, kann ihm ein gut verdauliches, ausgewogenes Futter helfen.
Da immer die Gefahr eines Diabetes Mellitus besteht, sollte das Futter keinen hohen Zuckergehalt aufweisen! Komplexe Kohlenhydrate wie z. B.
- Erbsen,
- Hirse oder
- Gerste
setzen Zucker langsamer frei und sind somit besser geeignet als beispielsweise gekochter Reis.
Daneben können
- Faserstoffe wie Inulin, Zellulose und Weizenkleie ebenfalls helfen, du solltest die Dosierung aber langsam anpassen.
- Hochwertige Proteine in ausreichender Menge können unterstützen, dem Abbau von Muskelmasse entgegenzuwirken.
- Auch Öle mit hohen Anteilen an ungesättigten Fettsäuren (z. B. Fischöl) sind von Vorteil.
- Die Zugabe von vitaminisiertem Mineralfutter oder vitaminreiches Ergänzungsfutter können helfen, um das Immunsystem zu unterstützen.
Eine professionelle Futterberatung zusammen mit einer individuell berechneten Ration zur Fütterung von Experten kann hier eine große Hilfe sein.
Weitere Fragen zum Cushing-Syndrom bei Hunden
Hier findest du Julias kompakte Antworten auf die wichtigsten Fragen:
Welche Hunde sind von Cushing betroffen?
“Viele betroffene Vierbeiner sind schon älter, oft weisen Hündinnen die Erkrankung auf und manche Rassen weisen ein höheres Risiko auf an Morbus Cushing zu erkranken."
Ist das Cushing-Syndrom ansteckend?
“Nein, das Cushing-Syndrom ist nicht ansteckend.”
Kann ich dem Cushing-Syndrom bei Hunden vorbeugen?
“Einem Cushing-Syndrom kannst du leider nicht direkt vorbeugen, aber eine gesunde Lebensweise und ein starkes Immunsystem sind immer hilfreich. Ein genauer Blick auf den Medikationsplan deines Hundes kann helfen, einer Überdosierung an Kortisonpräparaten zuvorzukommen. Hier kann auch ein Beratungsgespräch mit dem Tierarzt des Vertrauens helfen.”
Fazit: Das Cushing-Syndrom ist eine Krankheit mit vielen Gesichtern und nicht immer leicht zu diagnostizieren. Allerdings ist sie – neben Diabetes mellitus – die häufigste endokrine Erkrankung beim Hund. Ein frühzeitiges Erkennen der Erkrankung zusammen mit einer individuellen Therapie ist für eine günstige Prognose sehr wichtig.
Bist du schon einmal mit der Erkrankung in Kontakt gekommen oder hast einen Erfahrungsbericht, den du mit uns teilen möchtest? Wie hast du gemerkt, dass mit deinem Hund etwas nicht stimmt? Erzähl uns davon!

Tierärztin Dr. Julia Vietmeier
ist promovierte Fachtierärztin und setzt in ihrer Praxis auf Chiropraktik und Akupunktur.
Sie legt großen Wert auf die ganzheitliche Behandlung ihrer vierbeinigen Patienten.